Festverding/ Winterfest 2015

Januar 2015

Wer ist dafür, dass wir dieses Jahr wieder ein Schützenfest feiern?“, fragte Oberst Jörg Rhoden seine Mülheimer St. Peter-und-Paul-Schützenbrüder am Samstagabend beim traditionellen Festverding im Feuerwehrgerätehaus. Als Antwort erhielt er eine einstimmige Zustimmung, sodass die Mülheimer ihr Fest wieder im kommenden Sommer, vom 27. bis 29. Juni, feiern werden.
Ihre Königsjubiläen werden dann Robert Petermann und Agathe Markmann feiern, die vor 50 Jahren in Mülheim regiert hatten sowie auch das 40-jährige Jubelpaar Gerhard und Elisabeth Helle und die 25-jährigen Jubilare Alfons und Dagmar Dicke.  Als Festwirt für das kommende Schützenfest entschied sich die Versammlung anschließend abermals für Franz-Josef Kirsch, der dem Vorstand das lukrativste Angebot vorgelegt hatte.
Im Jahresrückblick konnte Jörg Rhoden auf ein aktives Schützenjahr zurück blicken, dass seinen Höhepunkt traditionell mit dem eigenen Schützenfest vom 28. bis 30. Juni gehabt hatte. Nachdem der Festzug sonntags noch mit König Rüdiger Luig und seiner Königin Petra Cordes durch die Straßen gezogen und anschließend mit ihnen in der Halle gefeiert worden war, hatte der König am Montag nach dem Vogelschießen einen Nachfolger und Mülheim ein neues Königspaar: Georg Hein hatte den Vogel nach zunächst mäßiger Schießbeteiligung schließlich aus dem Kugelfang geholt und Ehefrau Elke zur Königin gekrönt.
Neben der Rückschau hierauf blickte Jörg Rhoden am Samstag aber auch auf die Schützenfestbesuche bei en Bruderschaften der benachbarten Dörfer, das Kreisschützenfest in Arnsberg im vergangenem September sowie den Seniorenadvent zurück. Außerdem fasste er die Wahlergebnisse der Rechnungslage im vergangenen August zusammen, hier waren Rechnungsführer Bruno Frenz, Adjudant Rainer Stamen und die Fähnriche Holger Ehlert und Daniel Rhoden in ihren Ämtern bestätigt worden. Außerdem habe man mit Franz Menke einen Nachfolger für Hallenwart Franz Koch gewählt, der nun mit dem Jahreswechsle „in seinen wohlverdienten Ruhestand“ verabschiedet wurde und ihm für seinen 12-jährigen Einsatz gedankt. „Er stand immer mit Rat und Tat zur Seite“, so Jörg Rhoden und habe seinen Nachfolger in den vergangenen Monaten bereits gut eingearbeitet. Eine offizielle Übergabe solle nach den Karnevalstagen im kleinen Rahmen stattfinden.
Im November hatte außerdem das Vereinsschießen stattgefunden, dessen Sieger am Samstag geehrt wurden: Den ersten Platz belegte Thorsten Cordes mit 290 Ringen, Stefan Wiedenstridt wurde zweiter mit 282 Ringen und mit 276 Ringen belegte Kevin Frenz den dritten Platz.
Neben dem Kassenbericht von Rechnungsführer Bruno Frenz, der im Anschluss einstimmig von der Versammlung entlastet wurde, stand noch eine Terminvorschau für das laufende Schützenjahr auf der Tagesordnung: Unter anderem hob Oberst Jörg Rhoden hier das Königstreffen der St. Peter-und-Paul-Schützenbruderschaft am 18. April sowie den Mülheimer Schnadgang mit anschließendem Dorffest am 22. August hervor. Höhepunkt des Jahres wird dann im Juni wieder das Schützenfest sein, am 20. Juni – eine Woche vorm Fest – wird traditionell der Busch an der Vogelstange hochgezogen. Mit der Hoffnung auf eine bessere Schießbeteiligung als im vergangenen Jahr erinnerte Rhoden alle anwesenden Schützen an das Mülheimer Bruderschaftsjubiläum im Jahr 2017: „Wer da beim Kaiserschießen mitmachen möchte, hat ja sonst nicht mehr viele Gelegenheiten, vorher noch den Vogel abzuschießen…“
Abschließend wurde noch über den aktuellen Stand der Mülheimer Hallenrenovierung informiert: Die Akustikdecke hatte man termingerecht zum ersten Rudelgucken im Juni fertig gestellt, in diesem Jahr wolle man sich der Renovierung des Fußbodens widmen, wobei „gerne fleißige Helfer willkommen sind“. Konkrete Termine für diese Arbeiten werde der Vorstand rechtzeitig bekannt geben.
Bevor traditionell der Film des vergangenen Schützenfestes angeschaut und mit dem Eintreffen weiterer Gäste das „Winterfest“ eingeläutet wurde, schloss Jörg Rhoden die Versammlung und wünschte im noch fröhliche und gemütliche Stunden.

Georg Hein neuer König von Mülheim !

Juni 2014

150 Schüsse brauchte es am Montagvormittag unter der Mülheimer Vogelstange, bis die letzten Teile des Schützenaars „Theodorus Augustus“ aus dem Kugelfang fielen: Beim Schießen im Dauerregen sicherte sich schließlich Georg Hein die Königswürde der St. Peter und Paul-Schützen und regiert die Mülheimer ab nun   mit Ehefrau Elke. 

Bericht: www.soester-anzeiger.de/lokales/schuetzenfeste/warstein/muelheim/schuetzenfest-muelheim-3668970.html

Rüdiger Luig ist Mülheims neuer Schützenkönig!

 Juni 2013

Als Elferratsmitglied begleitet er das Prinzenpaar im Karneval, jetzt steht er selbst als König im Mittelpunkt: Rüdiger Luig ist neuer König der St. Peter und Paul-Schützenbruderschaft in Mülheim. Der 44-jährige technische Leiter bei Esser regiert zusammen mit seiner Lebensgefährtin Petra Cordes.

Mit dem 91.Schuss holte er die Reste vom Königsvogel „Looping Louie“ aus dem Kugelfang.

Fotos vom Schützenfest gibt es unter: www.soester-anzeiger.de/lokales/schuetzenfeste/warstein/muelheim/schuetzenfest-muelheim-2013-2983896.html

Bericht: www.soester-anzeiger.de/lokales/schuetzenfeste/warstein/muelheim/technischer-leiter-warsteiner-esser-werk-erlegte-looping-louie-schuss-2984075.html

                        

Jörg Rhoden neuer Schützenkönig von Mülheim!

Juni 2012

Nach einem spannenden Vogleschiessen errang Jörg Rhoden mit dem 85. Schuss die Königswürde. Königin ist seine Frau Martina.

Wenn es einen Preis für das spannendste und schönste Vogelschießen geben würde, wären die St. Peter- und Paul Schützenbrüder in Mülheim in diesem Jahr sichere Kandidaten für den ersten Platz: In einem vom Winde verwehten Kampf um die Königswürde setzte sich am Montagmorgen Jörg Rhoden gegen drei weitere Titelaspiranten durch und regiert nun die Bruderschaft mit seiner Frau Martina.

Der 36-jährige Gruppenleiter Qualitätsmanagement bei den Belecker Siepmann-Werken und seine in der Buchhaltung der Warsteiner Brauerei tätige Ehefrau wohnen mit ihrem Sohn Michel (5) in der Peterbache 51.

„Das war so ein schönes Vogelschießen, richtig toll!“ Schießmeister Hubert Falkenstein zeigte sich ebenso begeistert, wie viele der trotz ungemütlicher Witterung, zahlreich an der Vogelstange erschienenen Zuschauer.

Anders als in den vergangenen Jahren bildete sich gleich zu Beginn des Vogelschießens eine lange Schlange am „Schußpunkt“, den die Schützenbrüder noch kurz vor dem Vogelschießen aufgrund neuer TÜV-Auflagen um 50 Zentimeter zurück versetzen mussten. Auch der Kugelfang wurde komplett mit neuem, nicht gestrichenem Holz ausgekleidet und vorhandene Astlöcher mit Weichholz verfüllt. Unterstützt durch ihren König und Tischlermeister Johannes Lutterbeck sorgten die für Kugelfang und Vogelstangenplatz zuständigen Verantwortlichen der „Fahne 3“ der Schützenbruderschaft für einen allen Auflagen entsprechenden Kugelfang in dem dann am Montagmorgen „Fiete, der schussfeste Sauerländer“, geschmückt mit bunten Eiern, auf seinen Bezwinger wartete.

Nach den Ehrenschüssen sicherte sich Bernd Heinze bereits mit dem siebten Schuss das „Zollstock-Zepter“ und Daniel Rhoden mit dem zehnten Schuss den Apfel. Bei stürmischem Wetter konzentrierte sich das Schießen bald auf vier Bewerber: Jürgen Wirth, Holger Ehlert, Georg Hein und Jörg Rhoden legten im Wechsel auf den Adler an, der nach einem gezielten Schuss von Jörg Rhoden nur noch am seidenen Faden zu hängen schien. „Lange dauert es nicht mehr“, waren sich schon zu diesem Zeitpunkt alle einig. Wieder war es dann Jörg Rhoden, der mit dem 66. Schuss einen entscheidenden Treffer setzte, zu diesem Zeitpunkt hing nur noch ein kleiner Rest des ehemals stolzen Vogels im Kugelfang, der Rest wehte an der Kugelkette im Wind.

„Du machst es den anderen zu einfach“, lautete der Kommentar für den zielsicheren Jörg Rhoden, der bei jedem Schuss seiner drei Mitbewerber und auch bei jeder neuen Windböe zittern musste, bis ihm dann gegen 11.15 Uhr mit dem 85. Schuss der entscheidende Treffer gelang.

Schon nach dem Vogelschießen im vergangenen Jahr sei der Plan in ihm gewachsen , bestätigte der strahlende Sieger eines tollen Vogelschießens, dass die zähen Kämpfe der Vorjahre vergessen lässt. (Quelle:SA,Dk)

Toilettensanierung abgeschlossen

28. September 2009

 

Nach fast 3 monatiger Umbauzeit ist die Toilettensanierung in der Mülheimer Schützenhalle weitgehenst abgeschlossen und sie erscheint nun im neuen Glanz.

Der Vorstand der Schützenbruderschaft bedankt sich herzlich bei den Firmen und allen freiwilligen Helfern, die zur Erneuerung der Toilettenanlagen beigetragen haben!

Bilder vom Umbau gibt es hier

Neue Vogelstange geweiht

17.Juni 2006

Am Samstag Abend weihte Pfarrer Sauerwald die neue Vogelstange der Mülheimer Schützen ein, die im Anschluss traditionell mit einem Birkenbusch gekrönt wurde. Zu diesem Anlass fanden sich ca. 300 Gäste auf der Vogelwiese ein und feierten dieses mit einem gemütlichen Lampionfest bis weit in die Nacht rein. Die Anwärter auf den Vogel, bekamen außerdem die Möglichkeit schon ein mal das Gewehr in die Hand zu nehmen und zu zielen.

Erneuerung der Vogelstange im Jahre 2006

April/Mai 2006

Alles neu macht der Mai auch bei den St. Peter und Paul Schützen in Mülheim. Die Vorbereitungen zum Frühjahrsrundumschlag am Külbenkamp sind bereits im letzten Herbst angelaufen. Die alte Vogelstange wurde demontiert, in ihre Einzelteile zerlegt und verschrottet. In der letzten Woche haben freiwillige Helfer unter der Oberaufsicht von Ewald Arens nun auch das 40 Jahre alte Betonfundament mit einem Bagger ausgemeißelt und damit den Boden für die neue Stange bereitet. 6 Kubikmeter Erde mussten zusätzlich ausgehoben werden. Die Bauarbeiten sind damit noch lange nicht beendet. Kopfzerbrechen bereitete den Helfern vor allem die Frage, wie der Beton für das neue Fundament auf die Anhöhe transportiert werden könnte. „Für Schubkarren ist das Gelände zu steil und uneben!“ weiß Vorstandsmitglied Walter Bräutigam. Ein Betonmischer mit zusätzlicher Pumpanlage brachte die Lösung. Über eine Distanz von ca. 30 m wurde der flüssige Baustoff auf den Hügel gepumpt und durch ein Rohr in die Grube geleitet. Mitte Mai, als die Masse bei sonniger Witterung gänzlich getrocknet war, stand die Installation der neuen Stange an. Die schweißtreibende Kurbelarbeit am Schützenfestmontag entfällt dann, denn ein Elektromotor transportiert den Kugelfang in die Höhe.

 Vogelstange ade…

Die Schützenbruderschaft erwies 2005 beim Volgeschiessen der Stange die letzte Ehre, denn sie hat nach 40 Jahren ausgedient.Am Samstag (22.10.05) legten die Schützen unter der Leitung von Edmund Koch, ihre alt bewährte Vogelstange um. Dies war notwendig, da der Masten stark von Rost angegriffen war und der Kugelfang nicht mehr den aktuellen Vorschriften entsprach.